In einer anderen Studie von Diättreibenden, die 5-10% ihres Körpergewichts verloren haben, war der anschließende Gewichtszuwachs geringer in der proteinreichen Gruppe im Vergleich zu der Gruppe mit normalem Proteinanteil. Die Hoch-Protein-Gruppe nahm nur 1 Kilo des Gewichts das zuvor verloren wurde wieder zu, im Vergleich zu 3,5 Kilo bei der normalen Gruppe. Nicht nur der Gewichtszuwachs in dieser Gruppe war geringer; auch haben sie nur Muskeln, aber kein Fett dazugewonnen.
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Wie? Mit Flüssigkeit quellen sie auf, wodurch sich die Magenwand dehnt – das gaukelt eurem Körper vor, einen richtig vollen Bauch zu haben. Außerdem haben Chia-Samen viele sättigende Ballaststoffe, Eiweiß und gesunde Fette – die machen jeder für sich genommen schon supergut satt, aber zusammen?! Unschlagbare Kombi! Übrigens: Leinsamen zählen genauso zu den natürlichen Appetitzüglern!
Diese Erkenntnis haben Forscher aus Versuchen mit Mäusen. Einmal liessen sie die Tiere Ballaststoffe essen, einmal injizierten sie die Essigsäure direkt in den Darm. Anschliessend beobachteten sie das Fressverhalten. Tatsächlich frassen die Mäuse während mehrerer Stunden weniger. Ansonsten verhielten sie sich völlig normal, auch der Zuckerspiegel im Blut blieb unbeeinflusst.
Leitsymptome sind neben dem Gewichtsverlust chronische Durchfälle und / oder sogenannte Fettstühle, da oft die Fettaufnahme im Darm beeinträchtigt ist. Dadurch kann nicht nur ein Nährstoffmangel, sondern auch ein Vitamin- und Mineralstoffdefizit auftreten. Mögliche Folgen: Schwellungen durch Eiweißverlust, Blutarmut durch Vitamin-B12- oder Folsäuremangel, Muskelschwäche bei zu niedrigem Kalium im Blut, Muskelkrämpfe infolge Kalziummangels, der wie Vitamin-D-Mangel auch die Knochen schwächen kann, Nachtblindheit durch zu wenig Vitamin A, Blutungsneigung, wenn es an Vitamin K fehlt. Hinzukommen weitere Symptome durch die verursachenden Krankheiten selbst.
Die wohl leichteste Methode, Kalorien zu sparen, ist Softdrinks links liegen zu lassen und Wasser zu trinken. Das tut nicht nur der Waage gut, sondern auch dem Insulinspiegel, der nicht mehr ständig hochgepusht wird und nach dem rapiden Abfall für Fressanfälle sorgt. Wer „süchtig“ nach gesüßten Getränken ist (auch Zucker im Kaffee zählt dazu!), sollte hier Schritt für Schritt das eine gegen das andere tauschen. Es müssen dann eben nicht drei Cola sein, sondern vielleicht nur eine.
Bulimia nervosa kommt häufiger vor als Anorexia nervosa. Letztere führt unbehandelt zu fortgesetzter Abmagerung mit BMI-Werten (siehe oben) um 17,5 kg/m2 oder noch niedriger. Bei Bulimie halten sich die Betroffenen dagegen meist mit dem Gewicht im unteren Normalbereich oder sind leicht untergewichtig. Nach einer Heißhungerattacke, die sich phasenweise wiederholt – definitionsgemäß zweimal pro Woche über drei Monate –, treffen Bulimie-Patientinnen umgehend Gegenmaßnahmen, um eine Gewichtszunahme unter allen Umständen zu vermeiden: selbst eingeleitetes Erbrechen, Abführen und Entwässern durch missbräuchliche Einnahme von Abführ- und Entwässerungsmitteln, strikte Diäten, Fasten und geradezu besessener Sport. Achtung: Solche Verhaltensmuster genauer beobachten, sie können Warnzeichen sein.
Bevor Sie sich voller Frühlingsgefühle auf die überschüssigen Kilos stürzen, haben wir eine einfache Frage an Sie: Welcher Partner wäre Ihnen lieber – einer, der Ihnen das Blaue vom Himmel verspricht, sich aber nach ein paar Wochen aus dem Staub macht – oder einer, der leiser daherkommt, dafür ehrlich ist und bleibt? Wenn Sie auf Luftschlossarchitekten stehen: viel Glück! Wenn Sie Nachhaltigkeit schätzen: herzlich willkommen! Im Ernst: Der Fitness- und Abnehm-Markt ist doch längst zum Tummelplatz der Schwindler und Schreihälse geworden. Ganz abgesehen von den skurrilen Diätauswüchsen und Abnehm-Tipps der Promis, die sich mit Schwangerschaftshormonen selbst austricksen oder ernsthaft meinen, sich nur noch von Licht ernähren zu können (siehe Kasten unten). Aber weil viele Menschen sich nun mal so sehr nach Schmetterlingen im (hoffentlich irgendwann einmal schön flachen und durchtrainierten!) Bauch sehnen, funktioniert die Abnehm-Maschinerie.
Alkohol hat sehr viele Kalorien. Wer es also gewöhnt ist, jeden Abend ein Bierchen oder ein Glas Wein zu trinken, der kann durch den Verzicht darauf viele Kalorien einsparen. Möchten Sie nicht ganz auf diesen Genuss verzichten, teilen Sie das Bier ab sofort mit ihrem Partner oder trinken Sie nur drei Mal in der Woche ein Glas Wein. Durch diese kleinen Veränderungen verringern Sie schnell und dauerhaft Ihr Gewicht.
Mandeln sind echte Alles-Könner. Sie unterstützen den Muskelaufbau und verhindern gleichzeitig Heißhungerattacken. Was da wirkt ist das Protein, die einfach ungesättigte Fettsäuren, Vitamin E, Ballaststoffe, Magnesium und Phosphor. Da sieht jede Diätpille dieser Welt schwach gegen aus. Alle Nüsse liefern reichlich einfach ungesättigte Fettsäuren und darüber hinaus Proteine. Mandeln aber sind die absoluten Überflieger: 24 davon am Tag eingeworfen und mit etwas Wasser runtergespült, lassen nie unerwünschten Hunger aufkommen.
Ein genauer Plan, bis wann welches Ziel erreicht werden soll, ist der beste Begleiter für eine erfolgreiche Ernährungsumstellung. Dabei sollten sich Betroffene vor Augen führen, was sie konkret falsch machen und diese Dinge nicht alle auf einmal umstellen. Eine Umstellung sollte durchaus ein paar Tage bis hin zu ein oder zwei Wochen dauern, zum Beispiel die Umgewöhnung an Vollkornbrot. Ist der Punkt erreicht, kann die nächste Sache vorgenommen werden und so alles nach und nach aufeinander aufbauen.

Zu Beginn dieser Ernährungs-Umstellung kann es deshalb sein, dass du das „Low-Carb-Fieber“ bekommst. Der Begriff beschreibt einen Zustand, in dem du dich schlapp, reizbar und ständig hungrig fühlst und womöglich auch Kopfschmerzen hast. Hervorgerufen werden diese Symptome durch den Verzicht auf Kohlenhydrate. Das „Fieber“ verschwindet nach wenigen Tagen aber meist wieder. Natrium oder heiße Brühe können in dieser Anfangsphase helfen.

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