Diese Tracking-Tools haben durchaus das Potenzial, mehr zu sein als nur nette Spielereien: Sie können helfen, die gelernte Formel „Weniger Essen plus mehr Sport gleich weniger Gewicht“ abzulösen, und sie können ein ganzheitlicheres, differenzierteresHerangehen an das Abnehmen fördern. Neben der körperlichen Aktivität sollten wir dabei auch die Ernährung in neuem Licht sehen. „Ich muss dem Körper immer wenigstens das geben, was er benötigt, sonst bedient er sich an wertvollen Reserven wie zum Beispiel der Muskelmasse“, sagt Froböse. „Der Grundenergie­umsatz sollte stets gedeckt sein. Wenn ich auf einmal nur noch die Hälfte von allem esse, kann das kurzfristige Erfolge bringen, schon mittelfristig sind die aber wieder dahin – und mir geht es wahrscheinlich sogar schlechter als vorher.“ Der Stoffwechselexperte betont, dass vor allem die Qualität der Nahrung wichtig ist: kohlenhydratarm und eiweißreich am Abend, mit einem ausgewogenen Verhältnis von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten über den Tag und ohne Zwischenmahlzeiten bei vier bis fünf Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten – und süßen Getränken auch nur zu diesen, wenn überhaupt.

Um die Vorteile des Cardio später am Tag zu maximieren, solltest du deine Mahlzeiten planen und so wenige einfache Kohlenhydrate wie möglich zu dir nehmen. Mach den Cardio-Training 2-3 Stunden nach deiner Mahlzeiht vor dem Training. Diese Mahlzeit sollte aus Proteinen und etwas niedrigen glykämischen Kohlenhydraten bestehen, um die Insulinspitzen zu minimieren und die Fettverbrennen zu maximieren.
Besonders wirkungsvoll sind Thylakoide aus Spinat, wenn sie vor dem Frühstück verzehrt werden. In Form von grünen Drinks macht Spinat den Körper fit für den Tag. Das Verlangen nach ungesunden Speisen kann so gar nicht erst entstehen. Snacks wie Süßigkeiten und Chips wird vorzeitig ein Riegel vorgeschoben. Auch die schwedische Spinatstudie der Lund Universität bestätigt die appetitzügelnden Wirkungen speziell für morgendliche Spinatdrinks.
Die Khoisan, die dort ansässige älteste Menschengruppe des Planeten, nennen die Wunderpflanze Kowa. Die Heilpflanze wird wegen ihrer Hunger stillenden Wirkung seit Urzeiten geschätzt und genutzt. Das seit Generationen getestete Wundermittel zum Abnehmen täuscht dem Gehirn offenbar einen ausreichend hohen Blutzuckerspiegel vor und vermag die Kalorienaufnahme ohne Nebenwirkungen deutlich zu reduzieren.
Eigentlich sind die schlechten Gefühle ein Lernsignal, das uns motivieren soll zu essen, wenn der Körper Nahrung braucht. Bei Übergewichtigen jedoch stehen sie dem Abnehmen im Wege. Der Körper, der sich an ein höheres Gewicht gewöhnt hat, signalisiert dauerhaft, dass ihm Nahrung fehlt. Diät halten macht also schlechte Laune. Sie macht es uns wahnsinnig schwer, nicht gleich wieder zuzunehmen.

Ein schlechter Ernährungszustand reduziert aber nicht nur die Lebensqualität, sondern geht generell mit einer kürzeren Lebenserwartung einher. Zudem schwächt er die Widerstandskraft. Krankheiten können komplikationsträchtiger sein. Schon ab einem BMI von "nur" 24 kg/m2 sollten die Betroffenen regelmäßig das Körpergewicht kontrollieren. Konkreter Handlungsbedarf besteht bei BMI-Werten kleiner /gleich 20 kg/m2 (siehe oben) beziehungsweise bei Gewichtsverlusten ab 2 Kilogramm in kurzer Zeit. Die Ernährungstherapie greift auf mehreren Stufen: individuell zusammengestellte, an Energie- und Vitalstofflieferanten reiche Normalkost, ergänzende Trinknahrung, Sondenkost, künstliche Ernährung. Der Arzt wird das Vorgehen mit den Betroffenen, Angehörigen, Pflegenden und betreuenden Diätberatern abstimmen.
Um die Vorteile des Cardio später am Tag zu maximieren, solltest du deine Mahlzeiten planen und so wenige einfache Kohlenhydrate wie möglich zu dir nehmen. Mach den Cardio-Training 2-3 Stunden nach deiner Mahlzeiht vor dem Training. Diese Mahlzeit sollte aus Proteinen und etwas niedrigen glykämischen Kohlenhydraten bestehen, um die Insulinspitzen zu minimieren und die Fettverbrennen zu maximieren.
Mir gefällt besonders gut an dem Kochbuch, dass zu allen Rezepten sowohl Portionsangaben enthalten sind, als auch Nährwertangaben. Das ist sehr hilfreich, insbesondere, wenn man mal Rezepte vorkochen will oder aber auf die eigene Kalorienzufuhr achten will. Insbesondere die Fischgerichte fand ich sehr lecker. Die Desserts kann man auch teilweise gut als Frühstück genießen. Somit hat man wirklich für alle drei Mahlzeiten ausgesorgt. Sehr gute Rezeptideen, die auch schmecken.
Ab dem Alter von 30 sinkt der Energiebedarf normalerweise langsam (siehe auch unten, Grundumsatz). Im Gegenzug steigt das Körpergewicht allmählich an – zumindest bei denen, die ihre Ernährungsgewohnheiten beibehalten oder sogar beim Essen zulegen, und das sind wohl die meisten. Frauen erleben, hormonell bedingt, um die Wechseljahre beim Gewicht noch einmal einen gewissen Schub. Ab 65 Jahren kehrt sich bei beiden Geschlechtern der Trend zur Zunahme langsam wieder um. Betagte Menschen können erheblich an Gewicht verlieren. Manchmal geraten sie sogar in einen Zustand der Mangelernährung.
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