Eine Gewichtsabnahme ist in vielen Fällen gewollt: Wer abnehmen möchte, isst weniger oder bewegt sich mehr, um eine negative Kalorienbilanz zu erreichen - dann schmelzen die Pfunde. Manchmal versagt aber auch ungewollt der Appetit. Ist dies über einen längeren Zeitraum der Fall oder stellt sich ein Gewichtsverlust ein, obwohl man normal isst, kann sich eine Erkrankung hinter der Gewichtsabnahme verbergen.
Das Hauptproblem bei diesem Aspekt der Diät ist, dass es gesellschaftlich schwierig wird. Du möchtest ausgehen, essen und trinken und Spaß haben, aber das ist mit einem Glas Wasser vor dir schwierig. Erlaube dir nach der festgelegten Zeit z.B. eine Diätlimonade oder Tee und Gemüse. So fühlst du dich nicht so ausgeschlossen, wenn du mit Freunden ausgehst.
Die Broca-Formel definiert das Normalgewicht. Die Körpergröße in Zentimetern minus 100 ergibt das Normalgewicht in Kilogramm. Wenn das tatsächliche Gewicht mehr als zehn Prozent darüber liegt, so wird die betreffende Person als übergewichtig bezeichnet. Geht das tatsächliche Gewicht mehr als 20 Prozent über das Normalgewicht hinaus, spricht man von Fettsucht oder Adipositas.
Die bekannteste Methode ist die Bestimmung des BMI (Body Mass Index). Hierbei handelt es sich um eine Maßzahl zur Bewertung des Körpergewichtes in Relation zur Körpergröße. Er wird nach folgender Formel berechnet: Körpergewicht in Kilogramm dividiert durch die Körpergröße in Metern zum Quadrat. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) klassifiziert den BMI wie folgt:
Denn eine unfreiwillige Gewichtsabnahme dieses Umfangs ist zumindest ein Warnsignal. Der Arzt wird es genau überprüfen und untersuchen wollen. Warten Sie also lieber keine sechs Monate mit dem Arzttermin ab. Älteren Menschen ist oft besser geholfen, wenn der Arzt schon früher eingreift, denn sie haben meist nicht viel zuzusetzen. Auch wenn jemand im Zuge einer Erkrankung an Gewicht verliert, wird der Arzt rechtzeitig gegensteuern, um die Widerstandskraft zu erhalten oder zu stärken.
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