Wer abnehmen will, krempelt oft von einem Tag auf den anderen seine Ernährung um und verzichtet plötzlich auf alles Ungesunde. Genau das lässt jedoch oft viele scheitern! Experten raten daher, langsam Schritt für Schritt die Ernährungsgewohnheiten zu ändern. Erst eine Mahlzeit, dann die zweite und so weiter. Am besten man überlegt sich vorher, welche Mahlzeitänderung den größten Effekt für das gewünschte Ziel hat.
Appetit, sozusagen die lustbetonte Variante des Hungergefühls, ist spürbar psychisch geprägt. Eine verlockende Mahlzeit verführt bekanntlich leicht dazu, dass man stärker zugreift, als man möchte oder bräuchte. Hunger- und Appetitgefühle sind bei krankhaften Veränderungen oft gestört. Zum Beispiel können Entzündungsstoffe auch Hormonsysteme und Nervenbotenstoffe beeinflussen, die das Essverhalten mit steuern.

Stimmt nicht. Fruchtzucker stammt aus Obst – und Obst ist gesund. Viele lassen sich von diesem Gedankengang zur falschen Annahme verleiten, Fruchtzucker (Fructose) sei gesünder und leichter, als herkömmlicher Haushaltszucker. Diese Vermutung ist aber falsch! Tatsächlich wird Fructose langsamer vom Körper abgebaut als Glucose. Der Eintritt des Sättigungsgefühls wird verzögert und obendrein wird durch die vermehrte Einnahme von Fructose die Produktion von Fettgewebe erhöht. Eine Studie aus Kalifornien ergab sogar, dass Fructose die Entwicklung unschönen Bauchfetts fördert. Foto: istock/tycoon751


Denn eine unfreiwillige Gewichtsabnahme dieses Umfangs ist zumindest ein Warnsignal. Der Arzt wird es genau überprüfen und untersuchen wollen. Warten Sie also lieber keine sechs Monate mit dem Arzttermin ab. Älteren Menschen ist oft besser geholfen, wenn der Arzt schon früher eingreift, denn sie haben meist nicht viel zuzusetzen. Auch wenn jemand im Zuge einer Erkrankung an Gewicht verliert, wird der Arzt rechtzeitig gegensteuern, um die Widerstandskraft zu erhalten oder zu stärken.
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