Wer abnehmen will (oder muss), braucht eine negative Energiebilanz. Das bedeutet, der Körper verbraucht in diesem Fall mehr Kalorien, als er zu sich nimmt. Damit du eine solche wünschenswerte Konstellation erreichen, muss zuerst der Grundumsatz betrachtet werden, der zeigt, was dein Körper im Leerlauf (also dann, wenn du nichts tust) an Energie braucht.
Sport ist genauso wichtig wie die Ernährung, um gesund zu bleiben, zu werden oder eben abzunehmen. Wer sich direkt vornimmt fünf Mal die Woche zum Sport zu gehen und voll Power gibt, wird schnell an seine Grenzen kommen. Wer vorher nie Sport gemacht hat oder nach langer Zeit wieder anfangen will, sollte es also langsam angehen und Schritt für Schritt steigern. Erst zwei Mal die Woche zum Fitness gehen, nach vier Wochen dann drei Mal und so weiter. Und vielleicht auch nicht gleich den Power-Cycling-Kurs wählen, sondern auf’s Laufband schwingen.
Seltener verbirgt sich eine Durchblutungsstörung im Darm, eine sogenannte Angina abdominalis, hinter nahrungsabhängigen Schmerzen. Blutmangel bei der durchblutungsintensiven Verdauungsarbeit ist daran schuld (dieses Krankheitsbild und die Crohn-Krankheit wurden im Hinblick auf mögliche Verdauungsstörungen bereits weiter oben im Abschnitt 2, "Malassimilation", erwähnt).
Es ist so schwierig, den berühmtberüchtigten „inneren Schweinehund“ zu überwinden und weniger zu essen. „Weniger essen“ ist an sich ein Witz, zumal das Schinken-Käse-Brötchen zu Mittag nicht mal das Wort „Mahlzeit“ verdient hat. Der Hunger am Abend ist daher nur logisch und gerechtfertigt. Sagt man sich. Doch die abendlichen Mahlzeiten bringen die Kilos...
Unser Fokus liegt daran whole food Produkten zu fördern. Das einzige was du benötigst um dein Gewicht zu verlieren sind frische und gesunde Produkten aus deinem lokalen Markt. Wir wissen viel über den Markt, wo die Pillen für den Gewichtsverlust verkauft werden. Meistens sind diese Mittel ungesund und führen zu Übelkeit, Durchfall und anderen schweren Symptomen.
Die Khoisan, die dort ansässige älteste Menschengruppe des Planeten, nennen die Wunderpflanze Kowa. Die Heilpflanze wird wegen ihrer Hunger stillenden Wirkung seit Urzeiten geschätzt und genutzt. Das seit Generationen getestete Wundermittel zum Abnehmen täuscht dem Gehirn offenbar einen ausreichend hohen Blutzuckerspiegel vor und vermag die Kalorienaufnahme ohne Nebenwirkungen deutlich zu reduzieren.
Aber auch Anorexia-nervosa-Patientinnen wenden diese Strategien an. Allerdings leiden sie nicht unter Heißhungerattacken. Doch kann die Erkrankung in eine Bulimie übergehen. Bei dieser provoziert das Energiedefizit nach einer Hunger- und Entleerungsphase bald den nächsten Essanfall. Der Gewichtsverlust ist bei beiden Ess-Störungen natürlich nicht vergleichbar, er wird aber jeweils bewusst eingeleitet.
Stimmt nicht. Diäten gibt es bekanntlich viele – und sie alle versprechen, mehrere Pfunde innerhalb von kurzer Zeit purzeln zu lassen. Das mag bei entsprechender Disziplin auch funktionieren, doch nach einer Diät kämpfen viele mit dem berühmt-berüchtigten Jojo-Effekt. Eine langfristige Ernährungsumstellung ist wesentlich sinnvoller. Zwar nimmt man so nicht blitzschnell, dafür aber dauerhaft ab. Foto: iStock/stevecoleimages
Bei älteren Menschen gehört die Schilddrüsenüberfunktion zu den häufigsten Ursachen ungewollter Gewichtsabnahme. Typisch für eine dann möglicherweise vorliegende Altershyperthyreose ist, dass diese ansonsten aber eher symptomarm verläuft. Andererseits können Begleitsymptome wie Kräfteverfall, schneller Puls und Atemnot schon bei geringer Belastung im Vordergrund stehen. Diese Beschwerden zeigen möglicherweise eine mit der Überfunktion verbundene Herzschwäche an. Wenn Sie auf den Beitrag "Schilddrüsen-Überfunktion" klicken, erfahren Sie Genaueres zu diesem Krankheitsbild sowie zu den Diagnose- und Therapiemöglichkeiten.
Ein Glas frisch gepresster Orangensaft zum Frühstück schmeckt nicht nur und liefert Vitamin C, es hilft auch noch beim Abnehmen! In Orangen und anderen Zitrusfrüchten stecken nämlich Appetitzügler, sogenannte Pektine, die dafür sorgen, dass Wasser länger im Magen bleibt und somit auch ein länger anhaltendes Sättigungsgefühl erzeugt wird. Die Säfte müssen aber frisch gepresst sein!
Auf Brigitte.de findest du alles, was für deinen Alltag relevant ist und dein Leben schöner macht: Von Rezepten über Schminktipps, nachhaltigen Themen, die einordnen und klüger machen, über Mode-Trends bis hin zu Diät-Ratschlägen oder Spaß fürs Zurücklehen zwischendurch. Um dir unsere Inhalte und Services zur Verfügung stellen zu können, arbeitet ein großes Team aus Redakteuren, Entwicklern, Designern und Community-Managern und vielen mehr mit viel Herzblut an unserer Website.
Eigentlich sind die schlechten Gefühle ein Lernsignal, das uns motivieren soll zu essen, wenn der Körper Nahrung braucht. Bei Übergewichtigen jedoch stehen sie dem Abnehmen im Wege. Der Körper, der sich an ein höheres Gewicht gewöhnt hat, signalisiert dauerhaft, dass ihm Nahrung fehlt. Diät halten macht also schlechte Laune. Sie macht es uns wahnsinnig schwer, nicht gleich wieder zuzunehmen.

Wer dauernd futtert, hat dauernd einen ­erhöhten Insulinspiegel. Nur wenn dieser absinkt, kann der Körper Fettdepots anzapfen. Regelmässige Pausen zwischen Mahlzeiten entlasten den Organismus. Mahlzeiten auslassen kurbelt den Fettstoffwechsel an. Wer figurbewusst ist, sollte deshalb zwei- bis dreimal pro Tag essen. Wichtig ist, dass man richtig satt wird, also viel Eiweiss, Nahrungsfasern und Nahrungsvolumen zu sich nimmt.
Zu Beginn dieser Ernährungs-Umstellung kann es deshalb sein, dass du das „Low-Carb-Fieber“ bekommst. Der Begriff beschreibt einen Zustand, in dem du dich schlapp, reizbar und ständig hungrig fühlst und womöglich auch Kopfschmerzen hast. Hervorgerufen werden diese Symptome durch den Verzicht auf Kohlenhydrate. Das „Fieber“ verschwindet nach wenigen Tagen aber meist wieder. Natrium oder heiße Brühe können in dieser Anfangsphase helfen.
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