Also gaukeln wir unserem Körper für ganze 4 Tage vor, dass jetzt wieder andere Zeiten abbrechen würden. Liegt der tägliche Kalorienbedarf bei 2.500 Kalorien nehmen wir diese zu uns. Und zwar primär in Form von Proteinen. Jede Mahlzeit in dieser Trainingsphase sollte erst einmal aus Eiweiß bestehen, dann kommen Kohlenhydrate sowie Fette hinzu, im Prinzip wie in der 50-40-30 Eiweiß Diät beschrieben, nur eben ohne ein Kaloriendefizit.

Stimmt nicht – und zwar aus gleich mehreren Gründen. Wer die leichte Variante eines Lebensmittel isst, der nimmt tendenziell mehr davon zu sich. Und das kann fatal sein. Produkte, die weniger Fett enthalten, enthalten dafür oft mehr Zucker. Produkte, die wiederum weniger Zucker haben, enthalten dafür meist mehr Fett. Wer auf den Verpackungen die Nährwertangaben vergleicht, stellt häufig fest, dass die Light-Version genauso viele oder gar mehr Kalorien hat, als das Ausgangsprodukt. Foto: iStock/Karisssa
Sobald wir außerdem von „Körperstandards“ abweichen, wird es noch schwieriger, denn: Bei der Berechnung des BMIs findet der Muskelanteil des Körpers keine Berücksichtigung. So kann ein muskulöser Mann mit einem geringen Körperfettanteil und viel Muskelmasse einen hohen BMI haben, der eigentlich Übergewicht bedeuten würde – niemand würde jedoch einen Kraftsportler, Bodybuilder oder einen allgemein „fitten“ Menschen als übergewichtig bezeichnen.

Zusätzlich zum Ernährungsplan zum Abnehmen empfehlen unsere EAT SMARTER Experten pro Tag etwa eine halbe Stunde bis Stunde Bewegung. Dazu zählen auch flotte Spaziergänge oder den Arbeitsweg mit dem Rad zurückzulegen. Wer mehr Sport machen möchte, kann das gerne tun. Gut geeignet für Sport-Einsteiger sind Joggen, Schwimmen oder Radfahren sowie moderater Kraftsport. Nach jedem Tag mit „richtigem“ Sport sollte ein Regenerationstag folgen.


Des einen Freud, des anderen Leid: Wem es endlich gelungen ist, sich seinen Wunsch zu erfüllen und nachhaltig abzuspecken, kann zufrieden sein. Kommen jemandem aber in relativ kurzer Zeit mehrere Pfunde ohne eigenes Zutun abhanden, dann ist das anders zu bewerten. Ärzte horchen auf, wenn ein Patient berichtet, dass die Waage mehr als fünf Prozent Gewichtsverlust innerhalb eines Vierteljahres oder über zehn Prozent in sechs Monaten anzeigt.
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