Möchten Sie nicht auf Fleisch verzichten, wählen Sie fettarme Varianten. Bolognese oder Frikadelle - das darin enthaltene Hackfleisch hat wegen des Schweinefleischanteils einen sehr hohen Fettgehalt. Auch Würstchen sind sehr fetthaltig und nicht während einer Diät zu empfehlen. Nehmen Sie stattdessen das "Schabefleisch" vom Rind. Das enthält nur sechs Prozent Fett. Möchten Sie einfach nur mageres Fleisch essen, greifen Sie zu Hähnchenbrust. Dieses enthält nur etwa zwei Prozent Fett. Die Haut sollten Sie natürlich entfernen.

Wenn es darum geht Kilos zu verlieren, kommt es auf die Menge an Kalorien an, aber auch auf den Typ.  Während die Kalorieneinwirkung kontrovers ist, zeigen verschiedene aktuelle Studien auf die überzeugenden Vorteile von Proteinen beim Gewichtsverlust. In einer Studie wurde das Protein von 15% auf 30% der Kalorien erhöht und Fett wurde von 35% auf 20% der Kalorien verringert (Kohlenhydrate blieben konstant bei 50%). Der Zuwachs an Protein war deutlich mit einem reduzierten Appetit und weniger zugeführten Kalorien verbunden, was schließlich zu signifikantem Gewichtsverlust führte.
Führe dich selbst nicht in Versuchung – mit den richtigen Snacks klappt das auch beim Film-Abend mit den besten Freundinnen oder dem Partner. Statt Chips, Schokolade und Gummibärchen können Paprika, Gurke und Quark den Abend versüßen. Wer wirklich Lust auf Schokolade hat, kann sich ruhig auch mal ein Stück Zartbitter mit mindestens 80 Prozent gönnen. Nur weil man sich gesund ernähren möchte, heißt das nicht, dass man sein soziales Leben nicht mehr leben kann.
Ein schlechter Ernährungszustand reduziert aber nicht nur die Lebensqualität, sondern geht generell mit einer kürzeren Lebenserwartung einher. Zudem schwächt er die Widerstandskraft. Krankheiten können komplikationsträchtiger sein. Schon ab einem BMI von "nur" 24 kg/m2 sollten die Betroffenen regelmäßig das Körpergewicht kontrollieren. Konkreter Handlungsbedarf besteht bei BMI-Werten kleiner /gleich 20 kg/m2 (siehe oben) beziehungsweise bei Gewichtsverlusten ab 2 Kilogramm in kurzer Zeit. Die Ernährungstherapie greift auf mehreren Stufen: individuell zusammengestellte, an Energie- und Vitalstofflieferanten reiche Normalkost, ergänzende Trinknahrung, Sondenkost, künstliche Ernährung. Der Arzt wird das Vorgehen mit den Betroffenen, Angehörigen, Pflegenden und betreuenden Diätberatern abstimmen.
Ab dem Alter von 30 sinkt der Energiebedarf normalerweise langsam (siehe auch unten, Grundumsatz). Im Gegenzug steigt das Körpergewicht allmählich an – zumindest bei denen, die ihre Ernährungsgewohnheiten beibehalten oder sogar beim Essen zulegen, und das sind wohl die meisten. Frauen erleben, hormonell bedingt, um die Wechseljahre beim Gewicht noch einmal einen gewissen Schub. Ab 65 Jahren kehrt sich bei beiden Geschlechtern der Trend zur Zunahme langsam wieder um. Betagte Menschen können erheblich an Gewicht verlieren. Manchmal geraten sie sogar in einen Zustand der Mangelernährung.
Auch weitere Stoffe in der Milch scheinen einen Fettverbrenner-Effekt zu haben, zum Beispiel die Aminosäure Leucin, natürliche ACE-Hemmer sowie die Linolsäure CLA. So zeigte eine neue Studie, dass Frauen, die viel Milch trinken, eine deutlich schlankere Taille haben als Nicht-Milchtrinkerinnen. Neue Studien aus China und den USA beweisen, dass diejenigen Menschen mit dem höchsten Leucin-Konsum das niedrigste Gewicht haben.
Das stimmt. Tatsächlich kann die genetische Veranlagung der Grund sein, dass man bestimmte Stoffe weniger gut verwerten kann als andere Menschen. Wissenschaftler haben sogar herausgefunden, dass es ein bestimmtes Gen gibt, das für Übergewicht verantwortlich sein kann. Nicht alle Menschen tragen dieses Gen in sich. Doch Extra-Pfunde nur auf Veranlagung zu schieben, ist auch keine Lösung. Mit Disziplin, gesunder Ernährung und ausreichend Bewegung kann man dem Gen entgegenwirken. Foto: iStock/ lisafx
Nachfolgend finden Sie eine Reihe von Ursachen zusammengestellt – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Da bei einigen auch Appetitlosigkeit auftritt, verweisen wir öfter auf den entsprechenden Beitrag. Dort sind Krankheitsbilder und Auslöser beschrieben, die nicht nur bei Appetitlosigkeit, sondern auch bei Gewichtsverlust eine Rolle spielen. Jeweils sind zahlreiche Begleitsymptome möglich, die sowohl auf den Verdauungstrakt als auch auf andere Körperbereiche verweisen.
Bei der Entsäuerung werden Säureschlacken abtransportiert, so dass Basen, Sauerstoff und Enzyme das Gewebe endlich wieder passieren können. Die Nährstoffe gelangen nun leicht in die Zelle und Abfallstoffe können ausgeleitet werden. Der Stoffwechsel wird durch die Entsäuerung also wieder aktiviert und beschleunigt, so dass es jetzt auch an die eingelagerten Fettreserven geht und diese nach und nach abgebaut werden können. Und so klappt es auch wieder problemlos mit dem Abnehmen.
Denn eine unfreiwillige Gewichtsabnahme dieses Umfangs ist zumindest ein Warnsignal. Der Arzt wird es genau überprüfen und untersuchen wollen. Warten Sie also lieber keine sechs Monate mit dem Arzttermin ab. Älteren Menschen ist oft besser geholfen, wenn der Arzt schon früher eingreift, denn sie haben meist nicht viel zuzusetzen. Auch wenn jemand im Zuge einer Erkrankung an Gewicht verliert, wird der Arzt rechtzeitig gegensteuern, um die Widerstandskraft zu erhalten oder zu stärken.
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