Wichtig zu wissen ist hier: Ein Kilogramm Fett ist dreimal so voluminös wie ein Kilogramm Muskeln. Wer also weniger isst und gleichzeitig mehr Sport betreibt, sieht das Resultat der veränderten Lebensweise vielleicht gar nicht auf der Waage, kann aber den Gürtel trotzdem spürbar enger schnallen. Sicher ist: Zum Abnehmen gehört neben der Ernährungsumstellung auch mehr Bewegung. Heute wird neben dem Ausdauertraining auch ein Krafttraining empfohlen. Dadurch erhöht sich der Kalorien-Grundumsatz des Körpers.
Beim Untersuchungsablauf stellen die Krankengeschichte und der körperliche Befund die Weichen. Die weiteren Diagnose-Schritte richtet der Arzt an der ersten Arbeits- oder Verdachtsdiagnose aus. Bei Störungen wie Gewichtsverlust lenkt er sein Augenmerk häufig auf den Verdauungstrakt. Aber auch andere innere Organe, das Immunsystem, die Psyche und mögliche Medikamentenwirkungen behält er im Blick. Lässt sich aufgrund der technischen Untersuchungen eine organische Erkrankung ausschließen, ist die Überweisung an einen Nervenarzt beziehungsweise Psychiater oder Psychotherapeuten, gegebenenfalls Jugendpsychotherapeuten, gerechtfertigt. Die Therapie ergibt sich in der Regel aus der Diagnose. Im höheren Alter, bei einer chronisch-zehrenden Erkrankung oder Krebserkrankung spielt die Ernährungstherapie, wenn möglich auch regelmäßige körperliche Bewegung, eine entscheidende Rolle im Behandlungskonzept.
Rückschläge: Viele fallen hin und wieder in alte, ungeliebte Verhaltensmuster zurück. Doch darf das kein Grund sein, die Ernährungsumstellung gänzlich abzubrechen. Vielmehr sollten Sie sich fragen, woran es gelegen haben könnte, dass man wieder mehr gegessen hat als der Plan vorsieht. Nur wer den Grund erkennt, kann genau diesen Fehler künftig vermeiden. Das bringt Sie dem Ziel ein Stück näher.
Das Chrom sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel konstant bleibt und du lange satt bist. Chrom hat auch eine positive Auswirkung auf den Kohlenhydrat und Fettstoffwechsel. Und sie können noch mehr. Tomaten sind nämlich natürliche Cholesterinsenker. Sie senken den schädlichen LDL-Cholesterinspiegel. Dem Lykopin im roten Gemüse wird nachgesagt, dass es gegen Krebs wirkt und Blutverklumpungen verhindert.

Eine Studie an der Universität von Santiago de Chile ergab, dass körperliche Aktivität (z. B. auf einem Fahrradergometer mehrmals in der Woche je eine Stunde) nicht nur den Stoffwechsel ankurbelt, sondern auch den Appetit zügelt. Die übergewichtigen Versuchsteilnehmer nahmen täglich rund 300kcal weniger zu sich, obwohl ihr täglicher Kalorienverbrauch durch die erhöhte körperliche Aktivität erheblich zugenommen hatte.
Mitunter kommt es jedoch vor, dass die Ursache trotz eines gründlichen Check-up länger unklar bleibt. Studien zufolge trifft das bei etwa jedem Fünften zu. Für die Prognose sollen daraus keine Nachteile entstehen. Insofern halten Ärzte es dann für vertretbar, den Betroffenen lediglich von Zeit zu Zeit kontrollhalber einzubestellen. Das ist eine gute Nachricht, befürchten doch viele bei ungewolltem Gewichtsverlust gleich das Schlimmste, etwa Krebs.
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