In ihrer Ursprungsform ist die Kartoffel-Diät als Monodiät entwickelt worden. Hier werden zum Abnehmen ausschließlich Kartoffeln, gemeinsam mit etwas Magerquark (etwa 100 Gramm) und drei Eiern pro Tag gegessen. Der tägliche Kartoffelkonsum liegt dabei bei etwa einem Kilo. Hungergefühle entstehen im Rahmen der Kartoffel-Diät auf jeden Fall keine, denn die Kartoffel ist sehr sättigend. Das liegt nicht nur an dem hohen Kohlenhydratanteil der Kartoffel, sondern auch daran, dass bei der Kartoffel-Diät die biologische Wertigkeit recht hoch ist. Dies bedeutet, dass die Eiweiße der Kartoffel (Proteine) leicht in körpereigene Eiweiße umgewandelt werden können. Durch das Essen von Quark und Eiern fällt es dem Körper noch einfacher, die Kartoffel-Proteine aufzunehmen, was zu einer zusätzlichen Sättigung führt.
Doch offenbar sind Spritzen gar nicht nötig, um in den Genuss der natürlichen Hungerbremse zu kommen: Rachel Batterham und ihre Kollegen vom University College in London haben herausgefunden, dass eine proteinreiche Diät den gleichen Effekt hat. In Versuchen mit Labormäusen fanden sie heraus, dass viel Eiweiß in der Nahrung dazu führt, dass der Köper größere Mengen des Anti-Hunger-Hormons ausschüttete.

Süsse und gleichzeitig gesunde Riegel ohne Zucker, ohne Weissmehl und auch ohne gesundheitsschädliche Fette können Sie sich im Bio-Onlinehandel oder im Naturkostladen/Reformhaus besorgen. Auch sind gesunde Süssigkeiten sehr schnell selbst gemacht. Sogar Schokolade lässt sich binnen einer halben Stunde aus gesunden Zutaten und in schmelzend-köstlicher Qualität selbst zubereiten.

Wenig Kalorien, wenig Fett, viele gesunde Vitamine – allein das macht Äpfel schon zum perfekten Fitness- und Figur-Food. Es kommt aber noch besser, denn Äpfel enthalten viel Pektin. Das ist ein Ballaststoff, der den Blutzuckerspiegel reguliert. Bedeutet: Insulin-Achterbahnfahrten bleiben aus, ihr bleibt lange satt und Heißhungerattacken gehören der Vergangenheit an!


Capsaicin, der Stoff, der für die Schärfe in Chilis oder Cayenne Pfeffer verantwortlich ist, regt den Stoffwechsel an, senkt den Appetit und ist ein exzellenter Fatburner. Galegin, der Hauptwirkstoff der legendären Geißraute verhindert den Fettaufbau und senkt den Cholesterin-Spiegel. Topinambur, eine süße kartoffelähnliche Wurzelknolle mit Nussaroma und verwandt mit der Sonnenblume, sorgt für ein lang anhaltendes Sättigungsgefühl und verhindert Heißhunger. Pfefferminze wirkt gegen Heißhungerattacken. Ingwer und Grüner Tee können Fettverbrennung und Stoffwechsel anregen und das Hungergefühl verringern.
Denn auf jeden Fall sollten Sie die Finger lassen von Hungerkuren, Kohlsuppe & Co. Zwar versprechen Dutzende Diäten den schnellen Weg zur Traumfigur. Aber Studien habe gezeigt, dass 80 bis 90 Prozent der Menschen nach einer Diät schnell wieder bei Ihrem Ursprungsgewicht landen, ja dieses sogar noch toppen. Wegen des gefürchteten Jo-Jo-Effekts wiegen viele Menschen nach einer Diät mehr als vorher. Während der Hungerkur schaltet der Körper auf Energiesparmodus. Er senkt seinen Kalorienbedarf, um die "mageren Zeiten" möglichst unbeschadet zu überstehen, das heißt ohne großen Gewichtsverlust. Wer nach der Diät wieder wie gewohnt isst, läuft Gefahr, gleich wieder zuzulegen.

Des einen Freud, des anderen Leid: Wem es endlich gelungen ist, sich seinen Wunsch zu erfüllen und nachhaltig abzuspecken, kann zufrieden sein. Kommen jemandem aber in relativ kurzer Zeit mehrere Pfunde ohne eigenes Zutun abhanden, dann ist das anders zu bewerten. Ärzte horchen auf, wenn ein Patient berichtet, dass die Waage mehr als fünf Prozent Gewichtsverlust innerhalb eines Vierteljahres oder über zehn Prozent in sechs Monaten anzeigt.
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