Wir alle leben einen Lebensstil, der viel Verbesserungen in Bezug auf Gesundheit und Ernährung erfordert. Unsere geschäftigen Zeitpläne und gesellschaftlichen Verantwortlichkeiten haben es wirklich schwierig gemacht, uns richtig zu ordnen, vor allem unser Gewicht. Dies ist der Grund, warum die Gewichtsverwaltung für die meisten von uns heute ein großes Problem geworden ist. Unser zunehmendes Gewicht ist nicht nur ein Zeichen einer hässlichen Form, sondern auch eine Warnung für mehrere andere gesundheitliche Probleme, die uns innerhalb einer Zeit schlagen könnten. Vernachlässigung dieses zunehmende Körpergewicht ist der größte Fehler, den man jemals im Leben machen könnte. Zum Beispiel Depression, Fettleibigkeit, hoher Blutdruck, hoher Blutzucker, Cholesterinspiegel, etc. Alle sind Symptome von einem zusätzlichen Gewicht auf den Körper.


Ja, das stimmt. Wenn der Körper richtig unter Strom steht, schüttet er Unmengen an Adrenalin aus. Die Herzfrequenz und der Blutdruck sind erhört. Direkt im Anschluss wird dann das Hormon Cortisol ausgeschüttet – und dieses wiederum wirkt enorm appetitanregend. Deshalb essen einige Menschen nach dem Stress viel mehr als sonst. Wer sich nach dem Stress erholen will, sollte das nicht durch Essen tun, sonder lieber eine Runde um den Block drehen – oder Stress gleich vermeiden.
Hormone im Darm und Fettgewebe sowie Botenstoffe im Hirn, die bestimmen, ob wir satt sind oder Hunger haben, regulieren das Gewicht. Die verschiedenen Kreisläufe greifen ineinander – und wirken sich dabei auch direkt auf unsere Gefühle aus. Wie genau, beschrieben amerikanische Neurowissenschaftler vor Kurzem im Magazin Nature. Sie nahmen eine Gruppe von Nervenzellen unter die Lupe, die dafür da ist, die Energiereserven des Körpers zu überwachen. Zwar wurde die Studie an Mäusen durchgeführt. Aber weil sich die Kreisläufe in Menschen- und Mäusegehirnen wenig unterscheiden, kann man ihre Ergebnisse vorsichtig auf den Menschen übertragen. Die untersuchten Nervenzellen nehmen schon geringe Veränderungen des Körpergewichts wahr und signalisieren so bereits nach einer moderaten Diät, dass dem Körper Reserven fehlen (Betley et al., 2015). Sie tun dies, indem sie unseren Gefühlshaushalt manipulieren. Negative Gefühle gewinnen die Oberhand, wir bekommen schlechte Laune. Das einzige, was dagegen hilft: die nächste Mahlzeit.
Abzunehmen ist für fettleibige Menschen weit schwieriger als allgemein oft angenommen. Das gilt für Erwachsene ebenso wie für Kinder und Jugendliche. Umso wichtiger kann es als Motivationsfaktor sein, dass dabei schon sehr kleine Schritte sehr gut für die Gesundheit sind, sagen Experten. "Das Ziel, fünf Prozent Gewicht zu verlieren, motiviert ungemein", sagt Dirk Müller-Wieland von der Deutschen Diabetes-Gesellschaft (DDG). Sich kleine Ziele zu setzen, könne vielen Betroffenen das Gefühl des Scheiterns ersparen, schreiben auch die Autoren der aktuellen Studie. Fünf Prozent weniger Gewicht seien weit eher zu erreichen als ein Minus von zehn Prozent.

Blattsalate wie Vogerlsalat und Endiviensalat, Chinakohl und Ruccola, Zucchini, Radieschen, Rettich und rote Rüben sowie Spinat, Mangold, Avocado, Bambussprossen, Sellerie und Zuckermais werden oft gut vertragen. Beim Obst sind es meist Bananen, Papayas, Mandarinen, Zitronen und Limetten. Große Mengen auf einmal sollten trotzdem vermieden werden. Obst ist zudem für Personen mit Fruktosemalabsorption am besten nach einer Mahlzeit verträglich.
Manche Betroffenen, die plötzlich bemerken, dass sie ohne nachvollziehbaren Grund abgenommen haben, neigen zunächst dazu, nicht gleich zum Arzt zu gehen. Schließlich ist eine schlankere Linie meist willkommen, wenn ansonsten alles normal erscheint. Insgeheim hält aber viele die Angst vor einer unangenehmen Diagnose zunächst vom Arztbesuch ab. Je nach Beschwerdebild und Befund ergibt sich die Diagnose dann womöglich erst verzögert. Dadurch kann auch mal wertvolle Zeit verlorengehen.
×