Diese Erkenntnis haben Forscher aus Versuchen mit Mäusen. Einmal liessen sie die Tiere Ballaststoffe essen, einmal injizierten sie die Essigsäure direkt in den Darm. Anschliessend beobachteten sie das Fressverhalten. Tatsächlich frassen die Mäuse während mehrerer Stunden weniger. Ansonsten verhielten sie sich völlig normal, auch der Zuckerspiegel im Blut blieb unbeeinflusst.
Phäochromozytom: Phäochromozytome sind seltene, überwiegend gutartige Tumoren, die von einem speziellen hormonbildenden Gewebe in den Nebennieren oder von Nervenknoten nahe der Wirbelsäule ausgehen. Die Geschwülste entstehen bis zu einem Viertel bei bestimmten erblichen Erkrankungen, ansonsten spontan. Sie gehören zum sympathischen Nervensystem und werden auch "neuroendokrin" genannt. Damit ist eine Kombination aus nervlich und hormonell gemeint. Tatsächlich schütten diese Tumoren Hormone aus: Botenstoffe des sympathischen Nervensystems wie Adrenalin und Noradrenalin. Das führt zu Beschwerden wie starker, anhaltender Bluthochdruck, der auch krisenhaft entgleisen kann, sehr blasse Haut und Gewichtsverlust. Daran sind vor allem der gesteigerte Stoffwechsel und erhöhte Energieverbrauch schuld. Plötzliche Blutdruckanstiege, die mitunter auch nach Einnahme von Blutdrucksenkern wie Betablockern auftreten können, verursachen Herzklopfen, Kopfschmerzen, starkes Schwitzen, innere Unruhe und Zittern. Manchmal kommt es außerdem zu Bauchschmerzen, die bis in die Flanken spürbar sein können.

Seltener verbirgt sich eine Durchblutungsstörung im Darm, eine sogenannte Angina abdominalis, hinter nahrungsabhängigen Schmerzen. Blutmangel bei der durchblutungsintensiven Verdauungsarbeit ist daran schuld (dieses Krankheitsbild und die Crohn-Krankheit wurden im Hinblick auf mögliche Verdauungsstörungen bereits weiter oben im Abschnitt 2, "Malassimilation", erwähnt).
Die schwerer verdaulichen Kohlenhydrat-Fasern werden im Darm von bestimmten Mikroben aufgeschlossen und fermentiert. Dies wiederum beeinflusst den Stoffwechsel positiv, wie Studien zeigen: Ballaststoffreiche Ernährung dämpft den Appetit und hilft so, abzunehmen. Wodurch aber dieser Effekt der Pflanzenfasern zustande kommt, war bisher unklar. Bei Mäusen und Ratten gab es zwar Hinweise darauf, dass die Verdauung dieser Fasern im Darm appetitzügelnde Botenstoffe freisetzt. Beim Menschen konnte dies aber nicht nachgewiesen werden.
Klingt komisch, denn wo man geht und steht wird eine Detox-Saft-Kur angepriesen, aber wirklich sinnvoll ist die nicht, glaubt man Ernährungswissenschaftlern und Experten. Demnach kann eine zu strenge Detox-Kur, in der über einen längeren Zeitraum nichts außer Säften oder gar angerührten Pulverdrinks zu sich genommen wird, sogar verheerenden Schaden im Körper anrichten und ist deshalb eher ungesund als gesund. Alles, was einen innerhalb von sieben Tagen glücklicher, gesünder, schlanker und stärker machen soll, sollte in Frage gestellt werden. Den Geldbeutel schont man außerdem, wenn man die Finger von solchen teuren Kuren lässt. Detox in Maßen als natürliche Detox-Kur hingegen kann dem Körper durchaus bei der Regeneration helfen, Sie sollten dabei aber insgesamt auf eine gesunde Lebensweise achten.
Ernährung, Sport und eine effektive Integration dieser Elemente in den Alltag – das Konzept „gesund abnehmen“ setzt sich aus vielen Aspekten zusammen, die dein Leben grundsätzlich verändern werden. Ein Umdenken lohnt sich, insbesondere, wenn das Körpergewicht für dich bereits zum Problem geworden ist. Gewinne in einigen einfachen Schritten an Lebensqualität dazu, denn: Gesund abnehmen heißt gleichzeitig gesund und bewusst zu leben.
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Obwohl der Saft der Zitrone den Speichel anregt (was normalerweise Appetit aufkommen lässt), wird dieser Effekt durch die Säure gehemmt. Außerdem wird der Stoffwechsel angeregt und die Verdauung kommt in Fahrt, sodass Ihr Körper mehr Kalorien verbrennt. Daneben liefert die saure Zitrusfrucht eine Menge Vitamin C, was Ihr Immunsystem pusht und ein Plus für Ihre Gesundheit darstellt.
Abnehmen auf natürliche und unkomplizierte Weise ist der Wunsch vieler Menschen. Chemische Diätprodukte, die teils erhebliche Nebenwirkungen haben und mit vielen unbekannten chemischen Zusätzen versehen sind schrecken aber viele Leute ab. Green Coffee Bean Max setzt genau hier an. Es enthält nur einen einzigen, rein pflanzlichen Wirkstoff. Es kommt ohne Zusatzstoffe und Haltbarkeitsmittel aus. Green Coffee Bean Max wird zu 100 % aus grünen, ungerösteten Kaffeebohnen hergestellt. Die enthaltenen Wirkstoffe genügen um ein natürliches, einfaches und sehr wirkungsvolles Mittel zur Gewichtsabnahme herzustellen.
Interessant ist, dass von sog. Ernährungsexperten oft gerade solche Öle und Fette empfohlen und als gesund gepriesen werden, die das gar nicht unbedingt sind. Sonnenblumenöl und Distelöl beispielsweise können zwar in geringen Mengen benutzt werden, sollten aber besser nicht in Ihren Ernährungsplan integriert werden, wenn Sie gerade abnehmen möchten oder wenn sie womöglich mit Gesundheitsbeschwerden zu kämpfen haben, die auf chronischen Entzündungsprozessen beruhen.
Schon am Frühstückstisch können Sie mit dem Abnehmen anfangen. Wer morgens Haferflocken isst, der bleibt anschließend länger satt und meidet es, zwischendurch zu ungesunden Snacks zu greifen. Dabei bleibt es aber nicht: In dem Getreide steckt außerdem Magnesium, was bei der Fettverbrennung hilft. Sie können die Haferflocken mit Milch zubereiten, aber auch mit Magerquark, fettarmem Joghurt oder Kefir und dazu ein oder zwei Esslöffel Honig. Noch gesünder wird dieses Frühstück, wenn du es mit Obst servierst.
Im Darm werden die unverdaulichen Pflanzenfasern von Bakterien zu sogenannten kurzkettigen Fettsäuren abgebaut, unter anderem zu Essigsäure. Diese hat mit Salatessig wenig zu tun, sondern ist eine Substanz, die aus dem Darm ins Blut und von dort ins Gehirn wandern kann. Im Gehirn reichert sie sich an, was zur Produktion von Botenstoffen führt, die den Hunger dämpfen.
Damit Ihnen das Abnehmen leichter fällt, haben wir beliebte Speisen – vom Frühstück über Mittagessen und Snacks bis zum Abendbrot – und ihre leichten Alternativen gesammelt. Wichtig ist, dass Sie weiterhin mit Ihrem Essen zufrieden sind, nur so schaffen Sie eine dauerhafte Ernährungsumstellung. Motto: So wenig verändern, wie zum Abnehmen nötig. Und: Kalorienreiche Speisen durch ähnlich schmeckende, kalorienärmere Gerichte ersetzen.
ArbeitsmedizinDie Arbeitsmedizin befasst sich mit der Untersuchung, Bewertung und Beeinflussung der Wechselbeziehungen zwischen den Anforderungen, Bedingungen und Organisation der Arbeit sowie dem Menschen, seiner Gesundheit, seiner Arbeits- und Beschäftigungsfähigkeit und seinen Krankheiten. Der Fokus liegt auf Erkennen gesundheits- und leistungsrelevanter Einflussfaktoren auf Physis und Psyche von Menschen im Unternehmen und entsprechend auf der Prävention von Berufskrankheiten.
Durch den scharf-süßlichen und etwas sauren Geschmack der Ingwerwurzeln werden im Mund zahlreiche Geschmacksknospen stimuliert, was das Hungergefühl stillen kann. Am besten funktioniert diese Wirkung, wenn man diesen Appetitzügler als Tee zu sich nimmt. Einfach ein paar Ingwerscheiben in eine Tasse geben, mit heißem Wasser übergießen und 2-3 Minuten einziehen lassen. Auch die Verdauung und das Immunsystem werden es dir danken.

Mit der so genannten Atkins-Diät, die Kohlenhydrate fast völlig vom Speisezettel verbannt und dafür auf fett- und eiweißreiche Kost setzt, habe der Ansatz allerdings nichts zu tun: Radikaler Kohlenhydratverzicht sei gesundheitlich ausgesprochen bedenklich. „Zu einer solchen Ernährung würde kein Mediziner raten“, erklärt die Forscherin. Interessant sei eine Diät, die den Anteil der Eiweißkalorien mit magerem Fleisch, Sojaprodukten und Eiern auf 30 bis 35 Prozent verdopple, ohne auf Kohlenhydrate aus Getreide, Gemüse und Obst zu verzichten.
Zu Beginn dieser Ernährungs-Umstellung kann es deshalb sein, dass du das „Low-Carb-Fieber“ bekommst. Der Begriff beschreibt einen Zustand, in dem du dich schlapp, reizbar und ständig hungrig fühlst und womöglich auch Kopfschmerzen hast. Hervorgerufen werden diese Symptome durch den Verzicht auf Kohlenhydrate. Das „Fieber“ verschwindet nach wenigen Tagen aber meist wieder. Natrium oder heiße Brühe können in dieser Anfangsphase helfen.
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