Diese Tracking-Tools haben durchaus das Potenzial, mehr zu sein als nur nette Spielereien: Sie können helfen, die gelernte Formel „Weniger Essen plus mehr Sport gleich weniger Gewicht“ abzulösen, und sie können ein ganzheitlicheres, differenzierteresHerangehen an das Abnehmen fördern. Neben der körperlichen Aktivität sollten wir dabei auch die Ernährung in neuem Licht sehen. „Ich muss dem Körper immer wenigstens das geben, was er benötigt, sonst bedient er sich an wertvollen Reserven wie zum Beispiel der Muskelmasse“, sagt Froböse. „Der Grundenergie­umsatz sollte stets gedeckt sein. Wenn ich auf einmal nur noch die Hälfte von allem esse, kann das kurzfristige Erfolge bringen, schon mittelfristig sind die aber wieder dahin – und mir geht es wahrscheinlich sogar schlechter als vorher.“ Der Stoffwechselexperte betont, dass vor allem die Qualität der Nahrung wichtig ist: kohlenhydratarm und eiweißreich am Abend, mit einem ausgewogenen Verhältnis von Kohlenhydraten, Eiweißen und Fetten über den Tag und ohne Zwischenmahlzeiten bei vier bis fünf Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten – und süßen Getränken auch nur zu diesen, wenn überhaupt.
Übrigens: Sport spielt während meiner Männer-Diät nur eine untergeordnete Rolle. Es ist doch bekannt, dass erfolgreiches Abnehmen zu 80 Prozent von der Ernährung abhängt. Deshalb sah auch noch nie jemand nach dem Nachturnen einer Fitness-DVD so aus wie der Typ auf dem Cover. Der sah nämlich auch schon so aus, bevor er die DVD auf den Markt gebracht hat.
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